Sie befinden sich hier: 
 

Mobile Stromerzeugung

Bei der mobilen Stromerzeugung handelt es sich um Stromaggregate, die aus Motor und Generator bestehen. Kleinere Geräte werden meist mit einem Ottomotor angetrieben, größere dagegen mit Dieselmotoren. Der Generator (lat. genere = erzeugen, hervorholen)  wandelt die ihm vom Motor zur Verfügung stehende Energie in elektrische Energie um. Dies ermöglicht dem Generator, selbstständig und mobil einsetzbar zu sein.

Der dieselmotorgetriebene Stromerzeuger wird auch Dieselaggregat oder Dieselstromaggregat genannt und dient der Stromversorgung von Objekten, die nicht, oder nicht ausreichend an das Stromnetz der Energieversorgungsunternehmen angeschlossen sind.

Als Notstromaggregat oder Notstromgenerator wird er eingesetzt, wo man auf eine (USV) unterbrechungsfreie Stromversorgung angewiesen ist, wie z.B.in Krankenhäusern, Rechenzentren und Industriebetrieben. Das Aggregat übernimmt im Falle eines Netzausfalles die Versorgung der elektrischen Anlagen.

Falls die Notstromanlage nicht über eine USV (Unterbrechnungsfreie Stromversorgung) verfügt, kommt es bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes zu einer Unterbrechung, bis das Aggregat eine bestimmte Drehzahl erreicht hat, und der Leistungsschalter des Generators geschlossen ist. Bei Aggregaten nach VDE 0107/0108 werden bestimmte Zeitlimits für das Bereitstehen des Notstroms vorgeschrieben.

Es gibt verschiedene Arten von Aggregaten, zu denen Gleichstrom- oder Wechselstromgeneratoren gehören.

Stromerzeuger gibt es in den verschiedensten Ausführungen:

Klemmkastenaggregate, Kompaktaggregate, schallgedämpfte Stromerzeuger, mobile Aggregate mit Pkw-oder LKW-Fahrgestell oder Container-Stromerzeuger.

Größe und Leistungen solcher Aggregate differieren erheblich, es beginnt mit kleinen mobilen Maschinen und kann sich bis hin zu großen fest installierten Einheiten mit mehreren tausend kVA steigern.